Eine Woche vor Saisonbeginn der 3. Liga Frauen waren die Meenzer Dynamites II zur Generalprobe zu Gast in Friesenheim.
Gut gelaunt aber beidseits etwas träge sind die Teams ins Spiel gestartet. Insbesondere die Gastgeberinnen wirkten nicht ganz anwesend, haben nicht ganz den bekannten Zug zum Tor gezeigt. Lange konnten die Mainzerinnen daher das Spielgeschehen bestimmen und die Eulenfrauen auf Abstand halten.
Erst nach gut 20 Minuten Spielzeit ist der neue Friesenheimer Coach Niklas Weißbrod zu seinem Team durchgedrungen. Ohne Gegentor haben die Pfälzerinnen ihren 5:9 Rückstand innerhalb von gut sechs Minuten in eine 11:9 Führung gedreht, mit der es dann auch in die Kabine gehen sollte.
Basis des Friesenheimer Spiels war in Halbzeit zwei klar die sehr starke Defensivleistung. Variantenreich standen die Eulenfrauen ihren Gästen im Weg. Insbesondere mit den vorgezogenen Spielerinnen der 4:2 und 5:1 Abwehr taten sich die Mainzerinnen schwer, sind hier immer wieder im Spielaufbau hängen geblieben.
Aus dieser Abwehrleistung heraus konnte Friesenheim dank präziser Pässe in die erste Welle immer wieder erfolgreiche Gegenstöße laufen. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, kamen dann noch eine Reihe von Treffern gegen das leere Mainzer Tor dazu.
Mainz auf der anderen Seite war um Schadensbegrenzung bemüht, hat letztendlich aber kein Mittel gegen die Eulenfrauen finden können. Immer wieder konnten die Pfälzerinnen ohne Gegentreffer nennenswert davon ziehen: Vom 20:15 zum 26:15, vom 27:17 zum 33:17 und vom 33:20 zum 38:20.
Nachdem die letzten 5 Spielminuten vollständig ohne Mainzer Tor abgelaufen sind, haben die Pfälzerinnen seit ihrem “Erwachen” 32 Tore in unter 37 Minuten geworfen.
Vielversprechend ist damit der Ausblick auf die kommende Saison für die Eulenfrauen. Zum ersten Spieltag geht es nächstes Wochenende zum “Tierduell” gegen die Kurpfalz Bären über den Rhein nach Ketsch.